Archive für den Monat: November 2014

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Fragt mich jetzt bloß nicht, wo sich die dunkle Schokolade versteckt. Die soll aber erst auftauchen, wenn man die "birkenkätzchenähnlichen" Pfefferkörner probiert.


Voilá: der kleinste Tannenzapfen der Welt! Oder was, bitte schön, soll das sonst sein? Als Deko-Idee finde ich diese Dinger (erinnern auch ein bisschen an Birkenkätzchen) ja ganz hübsch. Oder liege ich mit dieser Verwendungsart völlig daneben? Gefunden habe ich diese Exemplare übrigens weder im Wald noch in den Kuschtelkisten bei Depot - sondern im worldwideweb.
Burda-Chefkoch Marco und weltbester Schwager gab mir den entscheidenden Tipp: "Könnte was zum Kochen sein? Frag doch mal beim schlauen Fuchs nach!" (Danke, Marco, war goldrichtig die Info!)

Gesagt, getan: Kurzes Mail an die Gewürz-Profis von Fuchs, die mich umgehend mit dem nahen Verwandten des schwarzen Pfeffers - dem Langen Pfeffer - und den wichtigsten Infos dazu bekannt gemacht haben. Der soll nicht nur mit eleganter Pfefferschärfe, sondern auch mit spektakulären Noten von Süßholz, Ingwer und dunkler Schokolade brillieren.

Mitglied der Pfefferfamilie

Die Pfeffergewächse (Piperaceae) bilden eine eigene elitäre Pflanzenfamilie, zu der auch der Lange Pfeffer gehört. Verwandt mit dem schwarzen Pfeffer, besitzt der Lange Pfeffer zwar den charakteristischen Scharfstoff Piperin, doch zeigt er ein völlig anderes Aussehen: Winzige Beeren bilden sich hier zu einem länglichen Fruchtstand aus, der an Birkenkätzchen erinnert und diesem Gewürz so auch das Namen „Stangenpfeffer“ einbrachte.

Synonym für alle Pfeffersorten

Sein scharfer Geschmack trug wohl mit dazu bei, dass Langer Pfeffer bereits in der Antike als Würzmittel hoch geschätzt war -  lange noch bevor der schwarze Pfeffer Furore machte. Alexander der Große hatte den Langen Pfeffer von seinem Feldzug nach Indien  mitgebracht. Sein Name sollte dann zum Synonym für alle weiteren Pfeffersorten werden: pippali, das indische Sanskrit-Wort für Pfeffer, fand später auch in anderen Sprachen seine Adaption.  

Pfeffrige Würze für Pikantes und Süßes

Im Dekkan-Hochland Indiens beheimatet, hat Langer Pfeffer in der asiatischen Küche eine lange Tradition. Sein vielschichtiges Aroma, geprägt von deutlicher Schärfe, macht dieses edle Gewürz zum raffinierten Würzpartner für Rindfleisch, Wild, Leberpastete, Käsefondue, eingelegtes Gemüse, aber auch für säuerliche Früchte, süße Desserts oder dunkle Schokolade. Damit sich sein Bukett auch perfekt entfalten kann, sollte Langer Pfeffer frisch im Mörser angestoßen und dann erst zum Ende der Kochzeit den Gerichten zugefügt werden.

Schön und gut. Allerdings bin ich immer noch überzeugt davon, das der kleinste Zapfen der Welt einiges an Deko-Potential enthält.

2 Kommentare

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Hätte peinlich werden können, aber Katja Pannewig wusste durchaus elegant die Emser Nasenspüldusche zu handhaben.
6 Frau Dr. Katja Pannewig Portrait
Hier ein besseres Foto des bekennenden Nasenspülprofis Katja Pannewig. Im Normalleben Apothekerin in Münster.
Emser_Salz_Nasendusche_6
Einige Modelle aus dem Spülkannen- und Nasenduschen-Wald eignen sich hervorragend - zum Gießen von Blumen.
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Nase putzen macht ungemein hungrig - auf Deftiges...
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...und Süßes!


 

 

 

 

 

 

 

 
Für Auto, Motorrad, Segelboot Für Auto, Segelboot und Kampfhund braucht man einen Führerschein, bei manchen Eltern wäre es auch besser, sie hätten einen solchen abgelegt vor dem Kinderkriegen. Aber das man zur Pflege der Nase ebenfalls einen Kurs braucht, war mir bis dato nicht bekannt. Die Agentur Yupik hat ein paar Medizin-Redakteure ins Palais Biron in Baden-Baden eingeladen, um über die Handhabung der Emser Nasendusche aufzuklären. Bislang kannte ich Wasser in der Nase nur beim unwillkommenen Einatmen im Schwimmbad – wer kennt nicht das ekelhafte Gefühl? In der wunderschönen Kulisse der ehemaligen Industriellen-Villa zeigte uns aber die Apothekerin Katja Pannewig aus Münster, das eine Naschendusche, richtig angewandt, durchaus angenehm und sehr gesund sein kann. Vor Jahren als „Yogi-Marotte“ belächelt, haben sich Nasenspülungen mittlerweile als anerkanntes Naturheilverfahren etabliert und sind fester Baustein zahlreicher Therapieleitlinien. Sie bringen bei akutem Schnupfen besser durch den Tag, lindern die Beschwerden bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen und erleichtern Allergiegeplagten die Zeit des Pollenflugs.

Man denkt es zwar nicht, aber selbst der Gebrauch des Geräts wird zur eleganten Angelegenheit, wenn es jemand wie Frau Pannewig am eigenen Leib vorführt. Ich sage nur: Zu einem Nasenloch rein, zum anderen raus. Der bekennende Dusch-Fan hängt seit zehn Jahren an der Nasenolive, wie der untere Auslauf der Dusche  genannt wird. Daher funktionierte die Methode bei ihr auf Anhieb und reibungslos. Einige Kolleginnen nutzen die Gunst der Stunde und probierten – unter professioneller Anleitung von Katja Pannewig – die Dusche ebenfalls aus. Natürlich hat jeder Proband seinen eigenen Behälter bekommen – was denkt ihr denn!!!

Hier die Ratschläge von Katja Pannewig: Am angenehmsten ist das Nasespülen, wenn die Spüllösung lauwarm ist. Das Salz muss vorher durch Schütteln vollständig aufgelöst sein.Beim Spülen macht man den Mund weit auf, dann läuft das Wasser einfach zum einen Nasenloch hinein und zum anderen heraus – und nicht in den Rachen.Möglicherweise sammelt sich etwas Restlösung in den Nasennischen. Es lässt sich leicht entfernen, indem man den Kopf einige Male gebeugt nach links und rechts drehen – am besten über dem Waschbecken!

Richtig effektiv ist das Nasespülen jedoch nur, wenn der Spülbehälter einige wichtige Kriterien erfüllt, so wie bei der Emser Nasendusche Nasanita. Der hochelastische Spülkörper und das integrierte und patentierte Deckelventil sorgen für eine optimale Spüldruckregulierung. Im Gegensatz zu starren Kunststoff- oder Glasgefäßen, erreicht die Spüllösung durch den ergonomisch geformten Spülbehälter die ganze Nasenhöhle bis zum obersten Winkel. Nur das macht das Naseduschen so effektiv und bringt den gewünschten Therapierfolg.

Aber Vorsicht: Eine Nasenspülung mit Kochsalz aus dem Küchenschrank ist nicht ratsam, warnte uns die Apothekerin. Die Nasenschleimhaut wird zwar kurzfristig befeuchtet, doch die Gefahr einer falschen Dosierung ist sehr hoch und Fließmittelzusätze können zu Reizungen führen. Für eine Nasenspülung eignet sich am allerbesten vorportioniertes Nasenspülsalz – etwa Emser Nasenspülsalz aus der Apotheke. Enthalten diese einen hohen Anteil an Hydrogencarbonat, werden saure Stoffwechsel-produkte neutralisiert und Entzündungen gepuffert. Mit komplexen Salzmischungen wird die Nasenschleimhaut zusätzlich remineralisiert und in ihrer Selbstreinigungsfunktion unterstützt. Die Spüllösung kann haargenau dosiert werden – ein Austrocknen sowie eine Schädigung der Nasenschleimhaut werden somit verhindert.

Ihr fragt Euch jetzt natürlich, hat Rina das Mittel selbst ausprobiert? Okay, ich geb’s zu, ich habe gekniffen – aus Angst ums Make-up und um die gute Bluse.  Wer weiß, was so alles beim ersten Mal schief gehen kann. Aber ich werde den Selbsttest in den heimischen Badezimmerwänden noch nachholen. Auf die Bilder dürft Ihr Euch jetzt schon freuen!

Hochzeit_1Meine Lieben, so langsam wisst Ihr Bescheid: Wenn die Rina nicht postet, dann aus einem der beiden Gründen - viel Arbeit oder viel Vergnügen. In diesem Falle hatte ich die vergangenen Tage zunächst viel Arbeit und dann am Freitag viel Spaß. Ich habe mich nämlich getraut, wie Ihr auf dem Foto sehen könnt. Jetzt bin ich erstmal in der Regenierungsphase - sprich: Ich genieße einfach die Zeit mit meinem Liebsten jetzt (Ehemann) und erhole mich noch von den "Strapazen". Dann werde ich Euch noch mit ein paar weiteren Fotos, auf die ich selbst noch warte, beglücken. Nur so viel: Es war ein fantastischer Tag, während dem wir jede einzelne Sekunde genossen haben. Ich glaube, das sieht man uns auch an. Ach übrigens: Bei der Trauungslocation handelt es sich um das "Billet'sche Schlösschen", ein zweigeschossiger, klassizistischer Pavillonbau im Offenburger Bürgerpark. Vor 1800 erbaut, bildete es mit seinem angelegten Garten im Osten und dem englischen Park im Norden ein prächtiges Anwesen vor den Toren der Stadt. Aber leider nicht unser, auch wenn es uns eindeutig steht... 😀