Medizin

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Auch wenn sich mit diesem Thema so gut wie niemand beschäftigen will - irgendwann trifft es (fast) jeden von uns: Entweder werden wir zu Angehörige, die jemanden pflegen wollen/müssen oder - im schlimmsten Fall - gehören wir selbst zu den Menschen, die Pflege brauchen.
Was die meisten (noch) nicht wissen: Angehörige oder Familienmitglieder, die pflegen, haben Anrecht auf Hilfsmittel. Viele versorgen ihre Lieben  den eigenen vier Wänden. Die Pflegekasse unterstützt Angehörige dabei mit den nötigen Utensilien.
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Alle Hilfsmittel frei Haus
Notwendige Pflegemittel wie Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen oder Desinfektionsmittel im Wert von monatlich bis zu 40 Euro werden von der Pflegekasse ab Pflegestufe 0 übernommen. Einen tollen Service bietet hier die PflegeBox: Sie schickt in der Regel die Mittel frei Haus zu und erledigt auch alle nötigen Formalitäten für die pflegenden Angehörigen. Sie müssen lediglich einen Antrag bei der Pflegekasse einreichen. Die Kosten werden direkt abgerechnet – das heißt, es muss kein Geld ausgelegt werden.
Auf den Bedarf abgestimmt
Die PflegeBox gibt es in sechs verschiedenen Varianten. Die Variationen sind auf unterschiedliche Pflegebedarfe abgestimmt. Die Angehörigen haben die freie Wahl - Monat für Monat neu! So haben sie immer die wichtigsten Pflegehilfsmittel im Haushalt. Das sind bis zu 480 Euro im Jahr, die von der Pflegekasse übernommen werden können.
Weitere Infos unter
www.pflegebox.de

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YEAH!!! Im Kalender notiert: Heute das erste Mal wieder ohne Socken in den Schuhen draußen gewesen.
Ja, Leute, wir gehen mit Riesenschritten auf den Sommer zu. Die ersten warmen Tage laden zu Sandalen und barfuss laufen ein. Doch - Hand aufs Herz - sind Eure Füßchen auch vorzeigetauglich?
Ich will jetzt gar nicht von magerquarkweißen Waden reden, die luftigere Fußbekleidung bringt auch einiges an Hornhaut, Schwielen oder Hühneraugen ans Licht.
Was waren das doch noch für tolle Zeiten als Baby oder Kind. Da haben wir uns doch überhaupt keine Gedanke darüber gemacht. Gab ja auch keine Probleme damit, denn normalerweise sind in dem Alter die unteren Extremitäten noch keine Leidenszone. Baby- und Kinderfüße besitzen meist keine Hornhaut oder kennen ein Hühneraugen-Aua.
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Bevor uns der Ostertrubel in die Finger kriegt, verrate ich euch ein schnelles Fitmacher-Rezept, das dem Körper volle Energie liefert. Normalerweise mixe ich diesen Drink, um beim Sport richtig aufdrehen zu können. Aber was beim Training hilft, hilft auch in den kommenden vier Tagen. Am besten jeden Morgen zum Frühstück den Mixer anwerfen - und dann heißt's: Shake it, Baby, shake it!!!

So macht ihrs:
3 Esslöffel Haferflocken, 1 Banane und 3 getrocknete Aprikosen mit 1 Teelöffel Kakao in den Mixer geben. Mit 200 Milliliter fettarmer Milch und 250 Milliliter Wasser auffüllen. Das Ganze ungefähr 5 Minuten einweichen lassen, damit die Haferflocken weich werden. Anschließend 1 bis 2 Minuten gut durchmixen, bis in der Masse keine Stückchen mehr zu finden sind. Am besten wirkt der Shake, wenn ihr ihn etwa 60 bis 90 Minuten vorm Workout trinkt.
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Darum wirkt's:

  • wegen den Haferflocken: Die Muskeln arbeiten am liebsten mit Kohlenhydraten, denn sie gewinnen daraus am schnellsten und einfachsten Energie. Mit ihren komplexen Kohelnydraten sorgen Haferflocken dafür, dass die Energie nach und nach in die Muskelzellen gelangt - das sichert euch eine gleichmäßige Versorgung.
  • wegen der Banane: Die Lieblingsfrucht des Sportlers süßt den Shake und liefert viel Kalium, das über den Schweiß verloren geht. Dies gewährleistet eine intakte Regulation des Flüssigkeitshaushalts. Darüber hinaus ist Kalium an der Weiterleitung von Nervenreizen zum Herzmuskel beteiligt, der optimal arbeiten muss, wenn man intensiv trainieren will.
  • wegen der getrockneten Aprikosen: Auch Trockenfrüchte steuern noch eine beträchtliche Menge Kalium bei. Außerdem enthalten die Aprikosen den Farbstoff Betacarotin - er schützt die Zellen vor Schäden, die beim Sport durch freie Radikale entstehen. Die Kohlenhydrate der Früchte liefern schnell Energie, damit ihr bei eurem Workout voll durchpowern könnt
  • wegen des Kakaos: Er ist nicht gerade als Sportgetränkt bekannt. Allerdings hat eine Studie an der Sporthochschule Köln gezeigt: Die in Kakao enthaltenen Flavanole halten nicht nur die Gefäße geschmeidig, sie steigern auch die Leistungsstärke von Sportlern. Außerdem unterstützt der hohe Zinkgehalt bereits während des Trainings den Aufbau von Muskulatur.
  • wegen der fettarmen Milch: Ein voller Bauch trainiert nicht gut, heißt es. Deshalb muss was Leichtes her. Fettarme Milch etwa eignet sich da bestens: Sie liegt nicht schwer im Magen und enthält mit Calcium einen Mineralstoff, der als Botensubstanz für eine einwandfreie Herzleistung sorgt.

 

1 Kommentar

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Er kommt immer unverhofft, stets im falschen Moment und brauchen kann ihn wirklich keiner. Ich spreche von fiesem Herpes. Allerdings nicht an der Lippe, sondern exponiert am Kinn, damit ihn dort auch ja niemand übersieht.
Dass da was am Kommen ist, habe ich schon tagsüber gespürt, weil die Haut extrem juckte und spannte. Kein Wunder, war die Woche doch superstressig und so anstrengend, dass ich mich gar nicht richtig wohl in meiner Haut fühlte.

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2 Kommentare

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Wer den Kopf in den Sand steckt, vergisst, dass der Arsch rausschaut.

Ich kann Euer unisones Aufstöhnen und "Iiiiiiih-Schreien direkt schon so richtig hören. Macht nix! Euer kollektives Ekelgefühl hält mich nicht davon ab, auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen. Habt Ihr gewußt, dass der März der Darmkrebs-Monat ist? Nicht? Okay, dann wisst Ihr jetzt Bescheid, Schätzeleins!

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2013 über 25 000 Menschen in Deutschland an Dickdarmkrebs. Die Gefahr, an diesem Scheißkrebs zu erkranken, lässt sich aber durch eine regelmäßige Vorsorge verhindern. Ab 55 Jahren zahlen das sogar die Kassen. Ich bin noch nicht so weit - Schweißwegwisch.

Tapfere Tester vor - mein Papa

Mein Papa dagegen hat es schon zweimal hinter sich gebracht. Er ist echt vorbildlich, was das betrifft, und nutzt regelmäßig das Angebot von seinem Gastroenterologe.
Das einzige, was abschrecken wirkt, ist die Vorbereitung auf den Untersuchungstermin. Die ist nämlich heftig. Denn der Darm muss erstmal sauber geputzt werden, bevor der Fachmann auf Tauchstation gehen kann. Je sauberer, desto besser ist die Detailbeurteilbarkeit und umso leichter und schneller lässt der Darm sich spiegeln.
Eine ausreichende Darmreinigung liegt dann vor, wenn der Darminhalt in der Toilette völlig klar, ohne feste Bestandteile und allenfalls noch leicht gelblich (wie Kamillentee) erscheint! Doch der Weg dahin ist beschwerlich und karg.

1. Schweres Essen und Körner vermeiden – auch in Obst

Am Tag vor der Darmspiegelung bis einschließlich zum Mittagessen stehen nur leicht verdauliche Speisen ohne Ballaststoffe wie Brei oder Joghurt auf dem Speiseplan. Von Körnern oder Früchten (mit Körnern) rät der Arzt ab, die blähen den Darm auf.

2. Rechtzeitig beginnen

Ab dem Nachmittag des Vortags ist feste Nahrung tabu. Klare (Hühner-)Brühen ohne Einlage und Getränke wie Kräuter- und Fruchttees und Säfte (ohne Fruchtfleisch) sind erlaubt, Wasser (am besten ohne Kohlensäure) ist natürlich auch okay - mindestens vier bis fünf Liter Flüssigkeit sollte man insgesamt bis zur Spiegelung auf jeden Fall schaffen. Cola, Kaffee sowie schwarzer und grüner Tee sind kontraproduktiv, weil sie auf die Darminnenwand abfärben. Der Gastroenterologe kann dadurch Veränderungen an der Wand schlechter finden.

3. So rutscht das Abführmittel besser

Gegen 18 Uhr muss ein Liter eines Abführmittels, bei meinem Papa war das die Moviprep Lösung, innerhalb 1 Stunde (alle 15 Minuten ein großes Glas) getrunken werden. Die genaue Zubereitung der entprechenden Lösung wird auf dem Beipack-Zettel genau beschrieben. Darum schenke ich es mir hier an dieser Stelle.
Tipp: Die Einnahme ist kein Genuss. Die Lösung "schmeckt" daher besser gut gekühlt! Oder man lutscht einige Orangen- oder Zitronenschnipsel davor!

Bis zur Darmspiegelung gibt es jetzt keine feste Nahrung mehr. Doch eventuell aufkommende Hungergefühle werden gedämpft, da mindestens noch 2-3 Liter klare Flüssigkeit für den Rest des Abends getrunken werden müssen. Über die Nacht und das ständige Hin und Her vom Bett zur Toilette hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.

4. Hungergefühle in den Griff bekommen

Tag X: Etwa 3 bis 4 Stunden vor dem Untersuchungstermin muss erneut 1 Liter der vorbereiteten und gekühlten Moviprep-Lösung innerhalb 1 Stunde getrunken werden. 1 Stunde muss mindestens eingeplant werden, damit der Darm sich nochmal entleeren kann. Die Fahrzeit zur Praxis sollte man dabei berücksichtigen.
Tipp: Mineralwasser (ohne Kohlensäure) ist noch bis 1 Stunde vor dem Termin erlaubt. Auch etwas "reiner" Traubenzucker darf es sein gegen Unterzuckerung (wichtig bei Diabetiker). Gegen Hungergefühle hilft jetzt Kaugummi kauen. Zwei Stunden vor der Untersuchung ist allerdings Schluss. Vorsicht: nicht verschlucken!

Die Untersuchung selbst empfand mein Daddy dank Beruhigungsmittel als nicht wirklich unangenehm. Ich glaube, er war nur froh, dass die Trinkkur endlich fertig war. Bei der Darmspiegelung führt der Mediziner ein schlauchförmiges Instrument mit einer Kamera, ein Endoskop, durch den After in den Darm des Patienten ein. Damit untersucht er die Schleimhaut des Darmes. Während der Darmspiegelung kann der Arzt auch Instrumente wie Zangen und Drahtschlingen über das Endoskop einführen und auffälliges Gewebe entfernen. Der große Vorteil ist, dass Krebs und Krebsvorstufen nicht nur diagnostiziert, sondern unmittelbar behandelt werden können.

Ach ja der Befund: Bei meinem alten Herren ist alles okay. Dann bis zum nächsten Mal!

Hat jemand von Euch die Behandlung auch schon mal hinter sich gebracht? Hat der Betreffende die gleiche Erfahrung gemacht oder verlief die Vorbereitung anders bei ihm? Ich bin gespannt darauf, davon zu hören.