Die besten Reinigungsrituale zum Abschminken

Die besten Reinigungsrituale zum Abschminken_Luvos
Ein Gesichtswasser, z.B. von Luvos, klärt nach der Reinigung die Haut porentief

Die besten Reinigungsrituale zum Abschminken
Jede(r) hat beim Abschminken seine individuelle Routine. Für die einen ist das Reinigen des Gesichts so selbstverständlich wie das Zähneputzen, für die anderen eher eine schnell vergessene Pflicht. So ist für eine überwältigende Mehrheit der Frauen (87 Prozent), zu der ich mich auch zähle, das tägliche Reinigen des Gesichts für ein gepflegtes Äußeres und ein gutes Hautbild unabdingbar.
Nur knapp ein Drittel (34 Prozent) vergessen das abendliche Abschminken, sei es aus Faulheit oder Zeitknappheit, obwohl sie wissen, dass es wichtig ist
.
Dabei gibt es soooo viele neue Gesichtsreinigungstrends, die dank Mehrfachnutzen der einzelnen Beautyprodukte das Prozedere verkürzen, so dass jede(r) den für sich passenden Stil finden kann

Ob Layering-Technik, Enzympeeling, Skin Gritting oder Double Cleansing  – die neuen, trendigen Reinigungstechniken sorgen bei jedem für einen reinen und strahlenden Teint. Doch wie werden sie angewendet und was verbirgt sich genau hinter diesen Namen?
Zuerst erkläre ich Euch meine Pflegerituale: Das sind die Layering-Technik (tägliche Anwendung) und das Enzympeeling (1-mal wöchentlich).

Die besten Reinigungsrituale zum Abschminken_Shiseido
Mit einem Reinigungsschaum, z.B. von Shiseido, entferne ich restliche Schmutzpartikel

 

Layering-Technik: Pflege Schicht für Schicht
Wie der Name bereits verrät, geht es beim Layering um das Auftragen von Pflegeprodukten in verschiedenen Lagen und einer bestimmten Reihenfolge. Grundsätzlich gilt, dass man von jedem Produkt nur wenig nutzt und die Schichten jeweils hauchdünn aufträgt. Die japanische Pflegeroutine funktioniert wie folgt: Zuerst schminke ich mich mit einem sanften Gesichtsreinigungsöl vollständig ab.  Dafür verwende ich sehr gerne ein Shiseido-Produkt, über das ich in einem früheren Post schon berichtet habe, und entferne danach mit einem Reinigungsschaum alle restlichen Schmutzpartikel. Anschließend kläre ich die Haut mit einem in Gesichtswasser getränkten Wattepad gründlich. Dafür nehme ich am liebsten das Produkt von Luvos.
Doch während es Heilerde & Co. dieser Marke in jeder Drogerie zu kaufen gibt, verhält es mit dem Gesichtswasser leider anders. Anfangs habe ich es noch hin und wieder bei Müller, später dann im Reformhaus gefunden, doch irgendwann wurde es komplett aus dem Sortiment genommen. Wenigstens kann ich es noch online z. B. in der Shop-Apotheke bestellen.
Zum Schluss versorge ich die Haut mit einem feuchtigkeitsspendenden Serum. Und um die empfindliche Augenpartie zu schützen, trage ich nun eine Augencreme in klopfenden Bewegungen auf und creme die Gesichtshaut mit einer Tages- oder Nachtpflege als Finish ein. Abschließend kommt noch eine reichhaltige Lippenpflege zum Einsatz, um die dünne Haut meiner Lippen mit zusätzlichen Nährstoffen zu versorgen.

Für wen ist diese Technik geeignet? Layering ist das ideale Pflegeritual für Menschen mit normaler und trockener Haut, um das Gesicht mit Feuchtigkeit und Nährstoffen zu versorgen. Sensible Hauttypen sollten allerdings die Finger von dieser Technik lassen, da die Haut schnell irritiert reagieren kann.

Fruchtsäurepeeling entfernt sanft Verhornungen
Wenn es darum geht, meine Haut effektiv und schonend von Hautschüppchen und Unreinheiten zu befreien, schwöre ich auf das Fruchsäurepeeling. Diese Reinigungsmethode löst die oberste Hornschicht der Gesichtshaut durch 12% Glykolsäure und spezielle Komplexe, die z. B. auch in einer Gurke und Minze enthalten sind, und entfernt somit sanft Verhornungen. Das Besondere beim Fruchsäurepeeling ist, dass keine mechanische Reinigung bzw. Reizung der Haut erfolgt, sondern tote Hautzellen und zu viel Talg schonend entfernt werden! Einmal pro Woche genutzt, kann das Peeling das Hautbild deutlich verbessern. Dafür trage ich es in kreisenden Bewegungen auf das Gesicht auf, lasse es kurz einwirken und nehme die Reste mit viel lauwarmen Wasser ab.
Für wen ist diese Technik geeignet? Ein Enzympeeling ist grundsätzlich für alle Hauttypen geeignet. Gerade für empfindliche oder zu Irritationen neigende Hauttypen ist es zu empfehlen, denn es reizt die Haut nicht unnötig.

Die Pflegerituale Skin Gritting und Double Cleansing wende ich selber nicht an, aber der Vollständigkeithalber will ich sie hier auch noch auflisten und erklären:

Skin Gritting geht Mitessern auf den Grund
Mit Skin Gritting wird die Gesichtshaut in drei einfachen Schritten porentief gereinigt und somit endgültig von lästigen Mitessern befreit. Um die Poren zu öffnen, reinigt man die Haut zuerst mit einem milden Reinigungsöl und wäscht dieses anschließend mit warmem Wasser ab. Nun wird eine Maske aus Tonerde aufgetragen, die nach 20 Minuten Einwirkzeit die tiefliegenden Mitesser freilegt. Nach dem erneuten Waschen des Gesichts massiert man ein zweites Mal das Reinigungsöl in kreisenden Bewegungen sanft in die Haut ein. So werden die freiliegenden Mitesser aus den Poren entfernt. Für einen besseren Effekt kann man zusätzlich eine Reinigungsbürste oder ein Schwämmchen verwenden.
Für wen ist diese Technik geeignet? Skin Gritting passt zu allen Hauttypen. Es sollte allerdings nicht zu häufig angewendet werden, da die Haut sonst austrocknen kann.

Double Cleansing: Fett entfernen mit Öl 
Double Cleansing ist eine einfache und gründliche Methode, mit der man die Haut von Schmutz und Make-up-Rückständen befreien kann. Zuerst reinigt man das Gesicht sorgfältig mit purem Öl (z. B. gibt man Kokosöl auf ein Wattepade) oder einem Reinigungsöl, um überschüssiges Fett zu entfernen. Dies funktioniert besonders gut, denn Öle lassen sich bestens mit anderen Ölen lösen. Anschließend benutzt man einen Cleanser auf Wasserbasis, um die Haut ausgiebig von Staubpartikeln und verhornten Hautschuppen zu säubern.
Für wen ist diese Technik geeignet? Double Cleansing kann bei allen Hauttypen angewendet werden und ist besonders passend für Menschen, die gerne Make-up ausprobieren.

 

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