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Foto-Shooting mit dem wunderschönen Straßburg als Kulisse

Brrrr... so schnell kann's gehen. Vor einer Woche noch schönstes Oktoberwetter und angenehme Temperaturen, und jetzt geht's mit Vollgas direkt in den Winter. Wie gut, dass mein Liebster und ich die letzten schönen Herbsttage noch genutzt haben für eine kleine Foto-Session im Freien. Diese haben wir verbunden mit einem Wochenend-Trip nach Straßburg. Anlass war unser 2. Hochzeitstag, den wir in der schönen Elsaß-Hauptstadt gefeiert haben.
2 Jahre verheiratet – ist das zu fassen. Die Tage sind wie im Nu vergangen. An dieser Stelle will ich mich mal bei meinem Süßen für die wunderschöne Zeit bedanken, falls er überhaupt den Post lesen sollte... 😉
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Apropos: Kaum zu fassen, wie rasch das Jahr vorbei gegangen ist. Noch wenige Wochen, und Weihnachten steht vor der Tür. Dabei ist doch der Sommer gefühlt erst 2 oder 3 Wochen vorbei. Auf jeden Fall habe ich eines meiner Lieblingsteile aus dem Sommer so gestylt, dass ich auch an kalten Tagen viel Freude mit ihm habe. ​Alles, was man tun muss, damit das Outfit herbsttauglich wird, ist hier und da ein Kleidungsstück zu ergänzen. So wird der Look nicht nur kuschelig warm, sondern es entsteht auch ein super trendiger Lagen-Look.
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Von leichten Flatterkleidchen kennt man diese Verwandlungsmöglichkeit schon länger. Ich habe aber einen lässigen Overall von Wenz herbsttauglich gestylt. Denn durch seine lässige Schlupfform ist er superbequem, und es wäre doch schade, wenn er das nächste halbe Jahr im Schrank verschwinden würde. Ein Gummizug in der Taille bringt ihn auf Linie. Einzig und allein die aufwendige Nietendekoration am Arm wird für die nächste Zeit der den dicken Grobstrick-Pulli von Impressionen den Auge entzoge. Aber das macht das Oberteil easy wieder wett. Mit seinem Farbspiel aus unterschiedlichen Garnen, kreativ in unregelmäßigen Streifen gearbeitet, bietet er einen schönen Kontrast zum Overall aus feiner Viskose. Toll sind auch die Details wie U-Boot-Ausschnitt und überschnittenen Schultern. Zu Skinny-Jeans und Jeansshorts ist der Pulli ebenfalls ein prima Kombi-Partner. Noch ein paar hochhackige Schnürboots dazu kombinier – und schon ist ein cooles Winter-Outfit entstanden.
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Übrigens: Bei dieser Gelegenheit will ich Euch unbedingt das wunderschöne Straßburg ans Herz legen. Die Stadt ist perfekt für einen Wochenendtrip mit kulturellen und kulinarischen Highlights! Straßburg ist eine Stadt der Gegensätze: Historische Altstadt mit uralten schnuckeligen Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und urigen Restaurants - auf der anderen Seite das moderne Europa Parlament. Bei einer Bootsfahrt + Rundfahrt mit der kleinen "Bimmelbahn" bekommt man einen guten ersten Überblick. Absolutes Muss: der Münster. Grandioser Ausblick vom Turm. Und natürlich unbedingt die Elsässer Küche probieren!

 

Allen kann geholfen werden – Masken für jeden Hauttyp
Eine Gesichtsmaske auftragen – nichts leichter als das!, denken sich bestimmt viele von euch. Aber vielleicht gibt es doch ein paar Infos, die noch nicht so bekannt sind.
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Heilerde und Tonerde – Achtung, Verwechslungsgefahr!
Häufig werden die Begriffe „Heilerde“ und „Tonerde“ in einen Topf geworfen und gleichbedeutend verwendet, was so jedoch nicht ganz richtig ist. Als Heilerde dürfen in Deutschland nur solche Erden bezeichnet werden, die eine nachweisbare innere oder äußere Wirkung auf Beschwerden haben. Tonerden hingegen werden einzig äußerlich angewendet und dienen dabei kosmetischen Zwecken. 

Sie wirken sowohl bei normaler, als auch bei fettiger und leicht unreiner Haut, wie z.B. die TonMineral Gelmaske von Rugard aus der Apotheke, die ich für mein Gesicht genommen habe. Eines ist dabei unabhängig von Hauttyp und Pflegebedürfnis gleichermaßen wichtig für den Beauty-Erfolg: die richtige Anwendung der Maske.
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In sechs Schritten zur Masken-Queen

Schritt eins: Damit die Maske richtig wirken kann, muss vor der Anwendung unbedingt das gesamte Make-up entfernt werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Haare zusammenzubinden oder hochzustecken, damit das Gesicht frei ist und sich keine Härchen unter die Maske verirren.
 
Schritt zwei: Gesicht und Hände vor der Behandlung mit der Pflegemaske gründlich reinigen.  Dazu am besten warmes Wasser verwenden, um im Gesicht die Poren zu öffnen und überschüssiges Haut-Fett sanft zu lösen. Gesichtswasser hilft anschließend dabei, die Haut auch von Restrückständen zu befreien.
 
Schritt drei: Auch beim Auftragen der Maske auf Sauberkeit achten! Daher am besten einen Kosmetikpinsel oder Spatel benutzen. Die Augen- und Mundpartie sollten dabei ausgespart und die Maske gleichmäßig im Rest des Gesichts aufgetragen werden. Die Maske nun ca. 10 Minuten einwirken lassen.
 
Schritt vier: In der Einwirkzeit wird die Haut mit wertvollen Pflegestoffen verwöhnt und bekommt eine kleine Auszeit vom stressigen Alltag. Diese Ruhepause sollte man auch sich selbst gönnen – schließen Sie beispielsweise für ein paar Minuten die Augen und hören Ihre Lieblingslieder. Oder machen Sie es wie ich und genießen eine heiße Tasse Tee.
 
Schritt fünf: Die Maske sollte mit warmem Wasser und einem Kosmetiktuch bzw. einem sauberen Waschlappen abgenommen werden.
 
Schritt sechs: Um die Haut auch nach der Masken-Kur  vor dem Austrocknen zu schützen, sollte als Beauty-Finish eine feuchtigkeitsspende Creme ­ aufgetragen werden. Ich habe die Hyaluron-Feuchtigkeitspflege von Rugard dazu verwendet.
 

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Foto: Weleda

Weleda Skin Food Hautcreme – seit 90 Jahren ein Klassiker in der Beauty-Pflege

Ein ganz besonderes "Geburtstagskind" ist die Skin Food Hautcreme. Sie gilt als Geheimtipp in der natürlichen Schönheitspflege und wurde 1926 speziell für „hungrige“ Haut entwickelt. Damit gehört sie zu den ältesten Produkten von Weleda und feiert heute eine 90-jährige Erfolgsgeschichte. Ihr Name spielt auf die Ursprünglichkeit und Reinheit der bewährt harmonisierenden Formel an. Deren Basis bildet ein Extrakt aus Wildem Stiefmütterchen, der der Haut Feuchtigkeit spendet, beruhigende Auszüge aus Calendula- und Kamillenblüten, pflegendes Sonnenblumenöl sowie Bienenwachs, das die Haut in einen schützenden Kokon hüllt. Ein stimulierender Auszug aus Rosmarinblättern belebt die Haut. Die reichhaltige Skin Food besitzt somit gleich mehrere „Talente“, die sie zu einer idealen Basispflege für Gesicht und Körper und zu einer beliebten Intensivpflege für strapazierte Haut machen. So regeneriert sie auch beanspruchte Hautpartien der Hände, Füße, Ellbogen oder der Knie.

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Ein "Happy Birthday" für die Kultcreme von der Weleda-Family. Foto: Weleda

„Die Skin Food ist ein sinnliches Multitalent“, weiß auch Naturkosmetik-Expertin Lilith Schwertle. „Sie lässt sich sogar unter oder über das Make-up auftragen und verleiht der Haut ein zartes Leuchten.“ Ihrer Vielseitigkeit verdankt die NaTrue-zertifizierte Pflege auch zahlreiche Beauty-Preise. 2015 wurde sie etwa mit dem Cosmopolitan Beauty Award in Brasilien und 2014 mit dem Green Beauty Award des Red Magazines in England ausgezeichnet. Die neueste Trophäe erhielt sie 2016: Den Gala Spa Award in der Kategorie „Cult Concepts“. Da verwundert es nicht, dass der traditionsreiche Familienliebling heute auch ein geschätztes Allround-Produkt von Make-up- Artists, Models und Celebrities ist.

Kaum zu glauben, aber wahr: Es gibt sie seit 90 Jahren! Die preisgekrönte Kultcreme Skin Food von Weleda nährt und schützt die Haut seit 1926. So wird 2016 zum Jubiläumsjahr des grünen Allrounders, zu dessen stetig wachsender Fangemeinde längst internationale Stars und Make-up-Artists zählen.

Anwendungen und Inhaltstoffe:
Ob bei einer trockenen und irritierten Gesichtshaut, rissigen Ellbogen, rauen Knien, strapazierten Füßen oder als Nagelhautpflege: Die Weleda Skin Food Hautcreme ist eine Intensivpflege für Gesicht, Hände oder Füße, die unsere Haut in jeder Situation nährt und schützt. Nach Bedarf mehrmals täglich auf die Haut und besonders trockene Hautpartien auftragen und sanft einmassieren. Skin Food sorgt für ein sofort genährtes und glattes Hautgefühl. Eine Mischung aus rein natürlichen ätherischen Ölen entfaltet dabei einen erfrischenden Duft, der die Sinne weckt und unser Wohlbefinden fördert.

Intensivpflege für das Gesicht:
Die Skin Food großzügig applizieren (Augenpartien aussparen) und nach individuellem Bedarf einziehen lassen. Verbleibende Cremereste sanft in die Haut einklopfen oder einmassieren, bis die Creme vollständig aufgenommen worden ist.

Hand- oder Fußintensivpflege:
Die Hautcreme auf Hände oder Füße auftragen. Baumwollhandschuhe oder Söckchen überziehen und über Nacht einwirken lassen. Hände und Füße sind morgens samtweich und geschmeidig!

Inhaltstoffe
Alle Inhaltsstoffe tragen zur ganzheitlichen Wirkung bei. Bei der Skin Food dient die pflanzliche Ölkomposition zum Beispiel der gesunden Schutzfunktion der Hautbarriere. Die Rezeptur aus Wildem Stiefmütterchen, Ringelblume und Kamille wirkt beruhigend, fördert die Regeneration der Haut und ihr Duft stimmt fröhlich. Die hauteigenen Kräfte werden mobilisiert und die Haut wird in ihrer Funktion als schützende Hülle gefördert.

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Zum Verwechseln ähnlich: Dieses Abbild einer LTS-Kundin präsentiert ihre echten Proportionen und ähnliche Gesichtszüge. Foto: LTS


Long Tall Sally kreiert lebensechte 3D-Scan Schaufensterpuppe

Ab sofort wird die erste, britische Schaufensterpuppe mit den Proportionen einer echten Kundin eingeführt. Long Tall Sally, Hersteller von "Mode für große Frauen", hat die neueste 3D-Scan-Technologie verwendet, um eine exakte Kopie einer Long Tall Sally Kundin zu erschaffen; 1,83 m, Größe 42, Harriet Winters.  

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Lebensechte Puppe ab sofort im Schaufenster des Long Tall Sally Flagship-Stores auf der Chiltern Street in London. Foto: LTS

Auch wenn ich selbst mit einer Körpergröße von 1,62 m, 55 kg Gewicht und Kleidergröße 34/36 nicht gerade zur Zielgruppe von Long Tall Sally gehöre, finde ich es wichtig, das ein Markenunternehmen wie Long Tall Sally den Fokus auf den wahren „Tall Fit“ legt. So hat die Modefirma eine Schaufensterpuppe entworfen, welche eins zu eins die Proportionen und ähnliche Gesichtszüge einer LTS-Kundin präsentiert und damit eine reale Frauenfigur zum Vorbild nimmt. Und uns damit beweist, dass alle Frauen schön sind – unabhängig vom Magermodeltyp, den uns Modemagazine, Instagram & Co. als einzig wahre Schönheit verkaufen will. Hoffen wir, dass dieses Beispiel auch bei anderen Modefirmen Schule macht...

Harriets Schaufensterpupppe wird sich im Design Studio von Long Tall Sally befinden und für regelmäßige Fittings verwendet. Das bietet dem Design-Team die Gelegenheit, ihre Kleider den Maßen einer echten Frau anzupassen. Die 3D-Scan-Puppe wird auch im Schaufenster des Long Tall Sally Flagship-Stores auf der Chiltern Street in London ausgestellt.

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Harriet Winters ist begeistert von ihrem Abbild in Naturgröße. Foto: LTS

Andrew Shapin, CEO von Long Tall Sally, erläutert: „Wir sind das erste Mal in der Lage unsere Kollektionen und Fittings an einer Puppe mit den Proportionen einer 1,83 m großen Kundin mit der Konfektionsgröße 42 anzupassen – eine Innovation im DOB-Bereich für große Frauen.  Long Tall Sally ist es besonders wichtig, der Kundin echte „Tall Fits“ mit realen Proportionen anzubieten. Harriet als Herzstück des Prozesses gewinnen zu können, hat einen unschätzbaren Wert für Long Tall Sally.“

Modehistorikerin und Dozentin an der Central St. Martins in London, Juni Rowe, die sich in der Geschichte der Mode-Puppen spezialisiert hat, glaubt, dass diese Personalisierung ein kreativer und verbraucherorientierter Weg in die Zukunft der Modeindustrie ist: "Schaufensterpuppen wurden immer der Mode und den neuen digitalen Technologien angepasst. Aktuellste Trends und dynamische Formen, wie Hologramme und sich drehende Puppen, wurden umgesetzt. Der 3D-Scan einer Kundin erfüllt die aktuelle Nachfrage der Verbraucher, die sich eine wahrheitsgemäße Reflektion ihres Körpers beim Kauferlebnis sowie eine zukunftsorientierte Modebranche wünschen.“

Der Prozess sieht wie folgt aus: Zunächst scannt man den ganzen Körper mit dem 3D-Scanner, um einen Entwurf  der Puppe zu erstellen, welche den Maßen sowie Kurven der Kundin entspricht. Die Körperform wird in verschiedene Abschnitte aufgeteilt – ähnlich wie bei herkömmlichen Schaufensterpuppen. Der finale Schritt beinhaltet die Anfertigung einer festen Gestalt aus Schaum und Harz.

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Die Gewinnerin des Wettbewerbs „Are you Made Tall?“ bewundert die 1,83 m große Schaufensterpuppe. Foto: LTS

Long Tall Sallys neue Puppe ist ein wichtiger Ausgangspunkt für die Mode- und Einzelhandelsbranche. Diese verwendet in der Regel Mannequins, die 1,75 m groß sind, Konfektionsgröße 36 und die Maße 86 cm x 59 cm x 85 cm haben. Seit Jahren hat Long Tall Sally speziell angefertigte Puppen für die In-Store-Displays geordert (1,83 m hoch, Größe 38/40), um die Mustergrößen des Labels präsentieren zu können. Long Tall Sallys neue Puppe ist 1,83 m groß, trägt Größe 42 und hat die Maße 96 cm x 79 cm x 105 cm.
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Um eine Kundin für die Produktion einer solchen Schaufensterpuppe zu finden, hat Long Tall Sally einen Wettbewerb mit dem Titel „Are you Made Tall?“ umgesetzt. Die Gewinnerin Harriet (1,83 m groß, Größe 42) ist der festen Überzeugung, dass die Modeindustrie alle Formen und Größen der Frauen widerspiegeln sollte: „Die meisten Schaufensterpuppen des High-Street-Looks sehen ähnlich aus und reflektieren oft nicht die Körperform normaler Frauen. Ich bin stolz auf meine Größe sowie meine Figur und es ist wirklich beeindruckend eine Puppe mit den Maßen einer echten Frau zu sehen.“

Wie gefällt Euch diese Innovation? Darf es davon im Modebereich gerne auch mehr sein?