Archive für den Monat: September 2014

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Wahre Tierliebe oder Wer ist hier das Ferkel?

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Der Killer lauert auf der Spüle - wär hätte das gedacht!
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Wie in der Chemiestunde – nur der Rahmen (Hotel Rebstock in Durbach) war eindeutig gediegener
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Sekt ist sauer, sauer macht lustig: Sekt macht lustig, was zu beweisen war.

Putzen gehört wirklich nicht zu den Dingen im Leben, die ich mit Leidenschaft mache. Ganz im Gegenteil: Wenn der Hausputz wieder fällig ist, kriege ich schlechte Laune. Umso besser war meine Stimmung, als eine elektronische Einladung zum "Runden Tisch" des IKW (Industrieverband Körperpflege-und Waschmittel) mir ins Haus flatterte. Dabei sollte es doch an diesem Abend ausschließlich um das Thema Haushaltspflege und Hygiene gehen.

Dr. Bernd Glassl, Bereichsleiter Haushaltspflege beim IKW, erklärte uns Teilnehmern den Sinner'schen Kreis. Der besagt folgendes in Bezug auf die Faktoren im Reinigungsvorgang: 

Der Sinnersche Kreis wird üblicherweise als Kreisdiagramm dargestellt. In diesem Diagramm wird angenommen, dass jeder Faktor gleich wichtig ist.

Sinnerscher Kreis

Gelingt einem Forscher die Entwicklung eines bahnbrechenden Waschmittels, dann steigt der Anteil der Chemie am Kreis. Die gleiche Waschwirkung kann dann mit weniger Mechanik, weniger Temperatur und in geringerer Zeit erzielt werden (siehe das zweite Kreisdiagramm).

Sinnerscher Kreis nach Waschmittel-Fortschritt

 

Coole Sache, Statistik angewandt auf simples Wäschewaschen zum Beispiel. Unter diesem Aspekt habe ich das noch nie betrachtet.
Mein persönliches Résumée aus dem Waschmaschinen-Exkurs: Bettwäsche, Handtücher, Unterwäsche etc. wasche ich in Zukunft nur noch mit 60-Grad und nicht mehr mit dem entsprechenden Öko-Programm. (Das bringt es nämlich in Wirklichkeit nur auf schlappe 50-Grad).

Auch die kleinen Experimente mit Hilfe von Lackmusteststreifen und verschiedenen Reinigern für Küche, Bad und Allzweck haben uns Teilnehmern Spaß gemacht. Ich weiß jetzt, dass der ph-Wert von Sekt bei 4 liegt (also relativ sauer ist).

Prof. Dr. Dirk Bockmühl von der Hochschule Rhein-Waal Kleve hat sogar einen Lehrstuhl für Hygiene und Mikrobiologie. Waaahnsinn! Wusste gar nicht, dass man seinen Dr. und Prof. in Sachen Putzen machen kann. Aber so ernst das Thema der "Lehrstunde" über „Hygiene im Haushalt“ auch klang, Bockmühl hat es mit Witz und Charme rübergebracht. Das Fazit daraus:

Die Hände sind die Infektionsquelle Nr. 1
Außer Yuppies gibt es auch Yoppies
Klobürsten kann man in der Spülmaschine waschen oder in die Mikrowelle stecken (tötet alle Bakterien ab) - MEINT DER MIKROBIOLOGE
Statt Holzbrettchen lieber Kunstoffunterlagen verwenden beim Zubereiten von rohen Lebensmitteln (Hähnchen), diese dürfen in die Spülmaschine
Manchen alten Freunden (Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien) sollte man die Treue halten, die härten nämlich das Immunsystem ab
Last but not least:
Lieber die Gurke essen, wenn sie ins WC gefallen ist. Das ist noch hygienischer als das Spülbecken, wo versiffte Schwammtücher ihr Unwesen treiben (O-Ton des Mikrobiologen).

Ein gewisser Ekelfaktor war dem Event nicht ganz abzusprechen, Bockmühl hatte auch vorab gewarnt: "Ich habe ja gesagt, dass es unappetitlich wird!" Aber dennoch haben wir uns das anschließende 3-Gänge-Menü schmecken lassen. Schließlich haben wir uns die leckere Stärkung nach der launigen "Unterrichtsstunde" redlich verdient.

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Seit einigen Tagen bin ich bei meinem Frühstückskaffee auf einen neuen Geschmack gekommen. Ich trinke ihn nicht etwa mit süßem Sirup, Sahne oder Sojamilch, sondern mit Butter und Kokosöl. Klingt vielleicht ein bisschen schräg, muss man aber einfach mal ausprobieren. Die Zutaten für den Kaffeekick am Morgen sind auch nicht ganz so ungewöhnlich. Schließlich nutzen die Sherpas im Himalaya schon lange Warmgetränke mit Butter als Energiequelle für lange Bergtouren.

Erfunden hat das Getränk der US-Amerikaner Dave Asprey, der beim Bergsteigen in Tibet die Kraft der Butter schätzen gelernt hat. Der Erfinder des sogenannten „Bulletproof Coffee“ (kugelsicherer KaffeeAsprey schwört auf den proteinreichen Kaffeegenuss: „Es ist der cremigste, befriedigendste Kaffeegenuss der Welt und hält das Energielevel für Stunden hoch“, so der Gesundheitsexperte.
Das Powergetränk sorgt mit seinen gesunden Fetten aus der Milch für eine schnelle und hochwertige Energiezufuhr. Zusammen mit dem koffeinhaltigen Kaffee liefert der heiße Buttercocktail dem Köprer eine hohe Dosis Energie, die sofort zur Verfügung steht. 

Der Organismus wird kaum belastet, und es müssen keine Gallensäuren zur Verdauung eingesetzt werden. Außerdem liefert Butter von Natur aus die Vitamine D, A, E und K. Dabei ist es nicht egal, welche Butter für den morgendlichen Kaffee verwendet wird. Der Gründer der „Bulletproof Executive“ Dave Asprey weiß, dass es auf die richtige Auswahl der Butter ankommt: „Die Butter sollte von grasgefütterten Tieren stammen (ist so weit ich weiß bei Kerrygold der Fall,  nur sie enthält das optimale Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren und vermischt sich besser mit dem Kaffee“. Als weitere Zutat kann Kokosöl zugegeben werden, das einen exotischen Zusatzgeschmack verspricht. Der so angereicherte Kaffee ersetzt das Frühstück und hält bis zu sechs Stunden satt

Außerdem verspricht der Frühstücksdrink einen Abnahmeeffekt. Denn wer auf Fett anstatt Kohlenhydrate setzt, ist länger satt und hat keine Heißhungerattacken. Das wissen auch die Verfechter der Atkins und Paleo (Steinzeit) -Diät, die auf hochwertige Proteine, Gemüse und gute Fette setzen

Rezept für den Bulletproof Coffee:

Zutaten:
1 EL  Butter (empfehlenswert ist die von Kerrygold)

1 EL Kokosöl (Rapsöl tut's aber auch)
1 große Tasse Filterkaffee 

Zubereitung:
Einfach kalte Butter und Öl in eine große Tasse heißen Filterkaffees geben, das Ganze 20 Sekunden mit dem Mixer pürieren, fertig!

Ernährungsbewusste Fitnessliebhaber sollten die unkomplizierte Low-Carb-Alternative anstatt Müsli oder Marmeladenbrot ruhig mal ausprobieren. 

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Mit Tchibo kreuz und quer durch Deutschland. Geht mit dem Fernbus-Tickets zum Sonderpreis. Kennt man, macht man, mag man oder auch nicht. Doch einmal im Jahr macht sich ein ganz besonderer Bus auf die Reise quer durch die Republik - der Tchibo-Weihnachtsbus. Bereits drei Monate vor Weihnachten tourt er durch Deutschland. Für den gibt es keine Tickets zu erwerben. Der nimmt auch nicht jeden mit. Nur geladene Gäste haben Zutritt, wenn er ganz bestimmte Stadtionen wie Hamburg, München, Baden-Baden und Offenburg ansteuert. Heiß erwartet von den Medienprofis. Das ist fast noch schöner als eine Folge Kliiee-Klaaa-Klaaaaaawitttterbus gucken...
Der Kaffeeröster aus dem hohen Norden stellt auf diesem Weg sein Weihnachtsprogramm vor: Geschenke, Mode, Technik, Schmuck und Küchenprodukte.
Auch in Baden-Baden hatte der blaue Bus Winterliches bei 20 Grad Wärme im Innenraum verstaut. Wir durften schon mal einen Blick auf die tollen Geschenkideen und Wintersachen werfen. Natürlich unter dem Siegel der Verschwiegenheit, kommen doch die Produkte erst in ein paar Wochen in die Filialen (ihr dürft gespannt sein!) – und Plätzchen futtern. Hat geschmeckt und Lust auf den Winter gemacht, obwohl die Sonne sommerlich wärmte... Aber - psst - soviel kann ich Euch verraten: Es gibt viel zum Thema "Home sweet home" und schmucke Accessoires.

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Aufklärung: Vor Beginn der Behandlung erklärte Heilpraktiker Giovanni Scavelli Olga genau, wo ihr Problem liegt, und wie seine Therapie aussieht.
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Korrektur: Mit zwei Spezial-Geräten entspannte der Therapeut die tiefsten Muskelschichten ganz sanft und rückte dabei den Atlas wieder in seine richtige Position.
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Kontrolle: Etwa acht Wochen nach der Anwendung überprüfte der Fachmann, ob sich der Wirbel noch an der richtigen Stelle befindet.

Meine Freundin Olga quälte sich schon seit geraumer Zeit mit Rückenschmerzen und Kopfschmerzen. Als nebenberufliche Fitness-Trainerin war es besonders übel, musste sie doch oft ihre Stunden unter Schmerzen abhalten. Doch im Sommer konnte ihr endlich geholfen werden. Ein befreundeter Heilpraktiker fand heraus, das ein verschobener Halswirbel schuld an ihrem Dilema war, und hatte auch die Lösung parat. Nach 14 Jahren hat sie endlich wieder Freude am Leben gefunden.

Doch von Anfang an: Der Sturz vom Fahrrad wäre schnell vergessen gewesen, wenn sich danach bei Olga nicht Kopfschmerzen eingestelt hätten. Ob Massage, Bewegungstherapie oder Pilates - welche Behandlung die Zahntechnikerin aus Offenburg auch ausprobierte, es wurde nicht besser. Im Gegenteil. Über die Jahre hinweg nahmen die Schmerzen sogar zu und strahlten in Rücken und Becken aus. "Es war unerträglich. Ich konnte nicht mehr schlafen. Und das lange Sitzen bei der Arbeit fiel mir immer schwerer", erinnert sich die junge Frau an die qualvolle Zeit.

Entdeckung: Zufällig lernte sie im Mai Giovanni Scavelli (53) kennen und erzählte ihm von ihren Problemen. Anhand von Röntgenbildern und Tastuntersuchungen stelle der Heilpraktiker fest, dass bei Olga der Atlas (siehe Stichwort) verschoben war. "Sitz der erste Halswirbel nicht genau an der richtigen Stelle, kann das Kopf- und Rückenschmerzen auslösen", erklärte er ihr.

Therapie: Um den Wirbel wieder an seinen Platz zu rücken, benutzte der Heilpraktiker zwei Spezial-Geräte. "Duch wechselndes Pulsieren und Vibrieren führen sie zur Entspannung der tiefsten Muskelschichten", erläuterte er ihr die Wirkung. Wiederholter Druck auf die Seitenfortsätze des Wirbels dehnt die mit ihm verbundenen Muskeln. Dadurch rückt der Atlas wieder in seine Position. Die Therapie dauerte gut zwei Stunden. Und was Olga kaum zu hoffen gewagt hatte, wurde war: Sie lebt wieder ganz ohne Schmerzen.

Info: Eine Atlantotec-Behandlung kostet ca. 220 Euro (Kasse zahlt nicht). Kontakt unter www.heilpraktiker-scavelli.de oder Tel.: 0781/77391

Stichwort: Der Atlas trägt den Kopf und ist sehr sensibel:
Der erste Halswirbel, auch bekannt als Atlas, trägt den Kopf, ermöglicht das Nicken und ist eine der sensibelsten und empfindlichsten Stellen im Körper. Im Gegensatz zu anderen Teilen der Wirbelsäule wird er nicht durch Knochen oder Muskeln stabilisiert. Dies Aufgabe übernehmen spezielle Bandstrukturen.

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IMG_5180Am Wochenende hat mich die Lust zu backen gepackt. Da meine zwei Lieben den süßen Genüssen wenig abgewinnen können - bis auf Nuss-Schokolade - stehe ich oft vor dem Problem, wer meine Backwerke abnimmt. Aber diesmal habe ich den Kuchen einfach gut verpackt in den Kühlschrank gestellt und gönne mir jetzt jeden Tag ein Stück davon. Mmmmh, fantastisch. Den werde ich bestimmt noch öfters machen.
Eigentlich sieht das Rezept statt aromatischen Kirschlikör sahnigen Baileys vor, mir schmeckt aber der fruchtige Geschmack besser. Vor allem, da ich einige der (Sauer-)Kirschen mit in Likör eingelegten Früchten ersetzt habe. Auch das Kakaopulver habe ich weggelassen, da mir die schneeweiße
Glasur einfach besser gefallen hat.

Zutaten für ca. 15 Stücke:
150 g Zartbitter-Kuvertüre, 1 Glas (720 ml) Kirschen, 150 g Butter, 150 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Vanillin-Zucker, 3 Eier (Gr. M), 200 g Mehl, 2 TL Backpulver, 375 g Puderzucker, 6 EL Whiskey-Sahne-Likör, Fett und Mehl für die Form, Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung:
1 Kuvertüre über einem warmen Wasserbad schmelzen. Kirschen in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Butter, Zucker, Salz und Vanillin-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Kuvertüre unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Kirschen unterheber. In eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Kastenform (11 x 30 cm, ca. 1,75 Liter Inhalt) füllen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/UMluft: 150 °C) ca. 50 Minuten backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

2 Puderzucker in eine Schüssel sieben, mit Likör glatt rühren, Kuchen vorsichtig aus der Form lösen, auf das Kuchengitter setzen und mit Glasur überziehen. Glasur fest werden lassen. Kcuhen auf eine Kuchenplatte setzen. Mit Kakaopulver bestäuben.

Zubereitungszeit ca. 1 1/2 Stunden, davon ca. 1 Stunde Wartezeit, Pro Stück ca. 360 kcal; E 4 g, F 13 g, KH 55 g