Archive für den Monat: August 2014

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Eistorte_Caramell-Chunks-Eistorte mit Fleur de Sel_Marco
Caramell-Chunks-Eistorte mit Fleur de Sel. Die war schneller weg, als ich fotografieren konnte
Eistorte_Erdnuss_Marco
Erdnuss-Eistorte
Eistorte_Himbeer_Kokos_Marco
Himbeer-Kokos-Eistorte
Eistorte_Mandelkrokant_Schoko_Marco
Mandelkrokant-Schoko-Eistorte
Eistorte_Baiser
Trockenzeit für Baiserboden und -tropfenzeit im Backofen

Eistorte_ZutatenHurra, gestern den 100. Post eingestellt. Das ist doch eine Geburtstagsparty wert. Mit ganz viel Torte und Eiskreme. Zur Feier des Tages hat mir mein Schwager Marco, passenderweise Ressortleiter im Foodpool von Burda, das passende Geburtstagstorten-Rezept geschickt. Pssst: Damit Ihr auch einen Grund zum Feiern habt, verrate ich Euch, wie es geht. Let's have party!!!

Das Rezept ist die Basis für alle Eistorten: 200 ml Milch, 400 g Sahne mit 50 g Zucker langsam unter Rühren aufkochen. 2-3 Eigelb mit 60 g Zucker schaumig schlagen. Milch einrühren. Auf dem heißen Wasserbad zur Rose anziehen. Abkühlen. Man kann auch eine Vanilleschote mitkochen. Masse in einer Eismaschine abdrehen. Nach Belieben geröstete Kokosraspel und Kokosblütensirup einrühren. Oder klein geschnitte Karamellstückchen, beliebige Schokosnacks, Kekse, Kuchenwürfel, gesalzene Erdnüsse mit Erdnussbutter und, und, und. Dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Eine kleine Form mit Baisertropfen oder einem Baiserboden (selbstgemacht oder gekauft) auslegen. Man kann auch alternativ einen Tortenring nehmen und darin die Masse auf dem Baiser verstreichen. Macht man eine Torte mit Karamell, mischt man die Eismasse  mit kleingeschnittenen Karamell-Bonbons und abwechselnd mit Karamell-Creme (gibt es z.B. von Bonne Mamman) und schichtet die Masse löffelweise auf den Baiser. Glatt streichen. Mit einem zweiten Baiserboden belegen und mindestens 4 Stunden gefrieren bei mindestens -18 Grad. Mit Sirup, Karamell, Schokosoße und, und, und... (siehe oben) beträufeln.
Nimmt man Karamell, erwärmt man zum Servieren die Creme etwas und kleckst damit über die Torte. 10–20 Min. ruhen lassen. Dann in Stücke schneiden.

Rezept für den Baiser: 2 Eiweiß mit 200 g Zucker, 1 Prise Salz und ein paar Tropfen warmen Wasser (alternativ geht auch Zitronensaft) steif schlagen. Für das Baiser nun den Zucker unter ständigem Schlagen nach und nach in die Baiser-Masse einrieseln lassen. Die Baiser-Masse so lange weiter schlagen, bis sich der Zucker in der Baiser-Masse gelöst hat und eine feste, glänzende Creme entstanden ist. In eine Spritztüte füllen und 1-2 cm dick auf ein gezuckertes Backpapier spritzen. Bei 120-130 grad Umluft ca.90 Minuten trocknen/backen.

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Ja, ja, ich weiß! Auf dem Foto erinnere ich manche frappierend an den Film "Ich, einfach unverbesserlich! Ich versichere hiermit hoch und heilig, das liegt nur an der schicken Brille und dem kleidsamen Überzieher

Stahlwerk_1Nach meinem Höhenflug bei der Feuerwehr bin ich abonniert für betriebliche Einsätze. Diesmal geht's direkt in die Hölle. Naja fast. Ich besichte zusammen mit 18 anderen Interessierten die Badischen Stahlwerke (BSW)  in Kehl. Dort geht's direkt in media res - zum - Nein, das heißt NICHT Hochofen! - Elektrolichtbogenofen, wo Schrott zu Recyclingszwecke eingeschmolzen wird. Endlich weiß ich, warum es heißt, man soll das Eisen schmieden, so lange es heiß ist.
Aber lest doch einfach selbst, was ich dort erlebt habe!
Die Badischen Stahlwerke GmbH erzeugen jährlich weit über 2,3 Million Tonnen Betonstahl und Walzdraht für den Bau. Das Unternehmen ist Recyclingunternehmen und Stahlwerk in einem. Das einzige Stahlwerk in Baden-Württemberg hat bis heute weit über 60 Millionen Tonnen Schrott in hochwertigen Stahl umgewandelt. So trägt das Unternehmen zur nachhaltigen Ressourcenschonung bei.
Nüchterne Zahlen, erzeugt hinter hohen Hallenwänden und im Schatten gigantischer Krantürme. So richtig kann sich keiner der 18 Leser der Kehler Zeitung ein Bild machen aus den nackten Fakten, die Prokurist Dietmar Weiss im Seminarraum an die Wand wirft. Da die Aktion »Offenes Werkstor« aber einen Aha-Effekt bei den Teilnehmern erzeugen soll, führen Weiss sowie Kollege Wolfgang Ihle die Neugierigen direkt ins Herz der Anlage.

Donner, Blitz und Funkenschauer empfangen die in orangefarbene Schutzkleidung gedressten Besucher im Stahlwerk. Ganz abgesehen vom infernalischen Lärm, den Ohrstöpsel abpuffern. So ähnlich muss es in der Hölle sein. Hier aber schlägt das Herz der Stahlproduktion – heftig pulsierend und mit feuriger Leidenschaft. Im Handumdrehen verwandelt sich der von Schiff und Kran angelieferte Schrott in gleißendes Licht, als die Kranzähne ihre Beute in den Elektrolichtbogen-Ofen fallen lassen. Dem 1600 Grad heißen Inneren können weder die Reste von Autowracks noch die Späne aus der metallverarbeitenden Industrie widerstehen. In kürzester Zeit ergießt sich aus dem Ofen in einem Funkenregen das weißlichglühende Material in eine Pfanne, die es weiter transportiert zur Stranggussanlage.

Diese Anlage gießt den geschmolzenen Schrott in lange Stangen. Diese werden ein Stück weiter in »handliche«, 14 Meter lange Knüppel zerschnitten. Beim Knüppelplatz verteilen sich die Teilstücke auf die Stoßöfen des Stabstahl- beziehungsweise des Drahtwalzwerks. Die Walzwerke formen mit hohen Produktionsgeschwindigkeiten von bis 400 Kilometer pro Stunde aus den Knüppeln die Fertigprodukte Stabstahl und Draht. Bei der Stabproduktion werden aus einem Knüppel bis zu vier Stäbe gleichzeitig »gezaubert«. »Das funktioniert so ähnlich, wie wenn Pasta mit der Nudelmaschine gemacht wird«, veranschaulicht Dietmar Weiss plastisch. »Das Halbstück wird dabei immer dünner und länger.«

Die Besucher verfolgen mit heißen Wangen den Weg des Stahls die Fertigungsstraße entlang. Noch einen Rutsch durch die Kühlstrecke und fertig für das Lager oder den Abtransport zur Tief- oder Tunnelbaubranche sind Betonstahl und Walzdraht. Der Draht wird zum besseren Handeln – wie ein Faden auf eine Spule - auf Coils gewickelt. »Nägel und Drahtzäune stellen wir in einem Schwesterunternehmen in Plochingen her«, beantwortet Weiss diesbezügliche Fragen der Leser, von denen sich einige nach dem Rundgang Schweißtropfen abwischen müssen.

Um die hohen Qualitätsansprüche der Produkte zu erfüllen, kommt dem Einkaufvon Rohstoffen eine besondere Bedeutung zu. Der Prokurist betont: »Wir prüfen nicht nur bei der Lieferung, ob der Schrott frei von jeglicher Kontaminierung, Radioaktivität und möglichen Hohl- und Sprengkörpern ist. Auch aus dem Flüssigstahl werden Proben mit so genannten Manipulatoren entnommen.« Gearbeitet wird bei den BSW 24 Stunden um die Uhr im vollkontinuierlichen Fünf-Schicht-Betrieb. Nur ab Weihnachten steht dasWerk für drei Wochen still. »Für Reparaturen«, sagt Ihle. Für Kehl stellt das Unternehmen einen beträchtlichen Wirtschaftsfaktor dar. »Von rund einer Milliarde Umsatz jährlich bleiben 100 Millionen Euro etwa in regionale Unternehmen und fließen so in die Wertschöpfungskette des Kreises. Und auch wenn das Stahlwerk Nägel nur als Abschiedsgeschenk für die Leser parat hat. Hier kann man ganz klar sagen: »Die machen Nägel mit Köpfen!«

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Portalkräne greifen sich von den Frachtschiffen die Schrottlast und befüllen damit die Körbe der Schrottfähren. Die Fähren befördern ihren Inhalt in die Ofenhalle des Stahlwerks, wo schon die Elektrolichtbogenöfen warten. In dem Moment, wenn das Rohmaterial in den Elektrolichtbogenofen fällt, erhellt gleißendes Licht die dunkle Ofenhalle. 115 Tonnen Schrott ergeben nach dem Schmelzen das Abstichgewicht (flüssiger Stahl) von ca. 100 Tonnen
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Der flüssige Stahl läuft in Kupferrohe (Kokille). Darin wird er – gekühlt mit Wasser – zu festen Knüppel geformt. Diese durchlaufen die Stoßöfen und werden dann entweder in Walzdraht oder Betonstahl (Foto) umgewandelt
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Der dick vermummte Stahlwerker hat mit Hilfe des Lanzenmanipulator aus dem flüssigen Stahl eine Probe entnommen. Diese schickt er per Rohrpost zum Labor, wo Mitarbeiter den Inhalt auf Schadstoffe und Radioaktivität analysieren

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Neulich bin ich gefragt worden, welche drei Dinge ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Nachdem ich einen großen Stapel Bücher und meinen Liebsten erstmal ausgeklammert habe, fielen mir auf Anhieb drei Dinge ein, auf die ich tatsächlich nur unter Androhung der Todesstraße verzichten würde. UNBEDINGT mit muss die Lash Queen von Helena Rubinstein. Ich liebe, ich wiederhole, ich liebe diesen Mascara. Und zwar schon länger wie meinen Freund (Vlado, einfach mal weghören!). Seit ich diese Wimperntusche entdeckt habe, ist nichts anderes mehr an meine Wimpern gekommen. Seine zarte Textur und sein patentiertes, separierendes Bürstchen umhüllen jede Wimper gleichmäßig vom Ansatz bis zur Spitze. Mehr Volumen und Länge geht wirklich nicht mehr. Wie oft bin ich schon darauf angesprochen worden, was ich den benutzen würde, um so tolle Augen zu bekommen. So, jetzt wisst Ihr's.
Das zweite Hammerprodukt sind die Öl-absorbierenden Pudertücher von Shiseido. Wer wie ich mit Mischhaut und daher glänzender T-Zone gesegnet ist, weiß wovon ich rede. Die Oil-Control Blotting Paper
schenken der Haut sofort ein mattiertes Aussehen und bieten eine hervorragende antioxidative Wirkung, um Mitessern und Anzeichen vorzeitiger Hautalterung vorzubeugen. Sie enthalten einen antibakteriellen Puder, der die Verbreitung von Bakterien verhindert, die Unreinheiten begünstigen können. Jetzt könnte man ja argumentieren, auf einer einsamene Insel sieht einen doch niemand. Schon klar! Aber wer weiß, wer so unverhofft zu Besuch an meinen Strand schippert... Da will man doch gut aussehen...Das dritte Produkt setzte ich mehr zum gut fühlen, den zum gut aussehen ein. Es ist schon vorgekommen, dass ich auf dem Weg ins Theater nach Hause zurückgekehrt bin, als ich beim Kramen in der Handtasche feststellen musste, meine Kaufmanns Haut- + Kinder-Creme ist weg. Zwei Stunden ohne meinen kleinen Freund - unvorstellbar. Ich gebe zu, ich bin der absolute Junkie, was Lippencreme betrifft. Selbst Libello ist meines Erachtens nur ein schlechter Ersatz. Früher habe ich noch auf die stinknormale blaue Dose von Nivea gesetzt. Doch mit ihrem Mineralölgehalt hat sie mich irgendwann nicht mehr so richtig glücklich gemacht. Gut, wenn man dann auf rein natürliche Dinge wie Vaseline, Wollfett und Zinkoxyd stößt wie bei der Kaufmanns Creme. Konservierungsstoffe und Wasser (wegen Erfrierungsgefahr!) sind absolut tabu. Last but not least: die nostalgische Verpackung. Angeblich soll das Zeug seit über 60 Jahren in Arztpraxen und Kliniken angewendet werden, und so sieht die Dose auch aus. Wirkt für mich irgendwie vertrauenserweckend. Das einzige Manko: Sie zaubert einen Film auf die Lippen, der für meinen Geschmack ein bisschen zu viel nach Fett und weniger nach Gloss aussieht, aber hauptsache gut geschmiert. Ein absolutes Wunderwerk für sehr kleines Geld!

Leder_braun_Vorderseite Leder_braun_Rückseite Leder_schwarz_Vorderseite Leder_schwarz_Rückseite

Das heißeste Material zum Tragen ist eindeutig Leder. Schon längst hat es die Schmuddelecke der Rocker-Szene verlassen. Leder ist jetzt für alle Fälle da.
Als moderne Biker-Jacke mit hochwertiger Detailarbeit. Mit seitlich versetztem Reißverschluss, Absteppungen und Zipptaschen in der Taille.
Oder handschuhweich in der trendigen Herbstfarbe Cognac, um den niedlichen Sommerkleidchen einen rebellischen Touch zu geben.
Doch egal, für welches Modell man sich entscheidet, ein Style mit Lederjacke kann schnell zum individuellen Markenzeichen werden und so jedes Outfit zum Aushängeschild der eigenen Persönlichkeit machen.

Meine aktuellen Lieblingsteile von Maze trudeln wie bereits angekündigt so nach und nach bei meiner Schwäger in (Achtung: Geheimtipp!!!) ihrem Shop Costume ein. Falls Ihr demnächst einen Besuch oder Shoppingtrip in Bad Cannstatt plant, kann ich Euch diese Adresse nur wärmstens empfehlen. Vor allem, da auch gut für den Geldbeutel, Costume im Vergleich zum nahen Stuttgart mit Schnäppchenpreise verwöhnt. Also Mädels, wir sehen uns!

FW_Kehl_1FW_Kehl_2FW_Kehl_3FW_Kehl_4FW_Kehl_5Viele kleine Jungs träumen davon, später einmal Feuerwehrmann zu werden oder zumindest einmal hinter die Kulissen der Feuerwache schauen zu dürfen. Ich bin zwar weder ein Junge, noch hatte ich jemals einen ähnlich gearteten Wunsch, dennoch wird dieser Traum bei der Kehler Feuerwehr wahr. Im Zuge der Sommeraktion "Offenes Werkstor" der Kehler Zeitung begleite ich 17 Leser bei ihrem Blick hinter die Kulissen in der Zentrale beim Läger.

Neben den Vorführungen mit dem Feuerlöscher und dem schweren Gerät wie Spreiz- und Schneidgerät und der Fahrt im Feuerwehr-Auto dürfen ein paar Wagemutige unter uns die Hubrettungsbühne aus dem Fuhrpark ausprobieren. In läppische 32-Meter-Höhe soll es mit dem luftigen Hebekorb gehen. Dass ich dabei bin, ist natürlich klar wie Kloßbrühe. Ehrensache, für die Zeitung den Kehlern aufs Dach zu steigen. Was die Feuerfighter können, kann ich als abgebrühter Journalist schon lange, denke ich.
Corina, was biste blöd! Schließlich vermeidest du doch konsequent alles auf der Cannstatter Wasen und im Europa-Park, was nur im Ansatz über 5 Meter Höhe hinausreicht. Wohlweislich!!!

Hab ich gerade gesagt läppische 32 Meter? Vergesst das lieber wieder. Auf der kleinen Plattform mit 2-Meter-Länge und 1-Meter-Breite sowie nur durch ein Haltegitter gesichert, sieht die Sache gleich mal ganz anders aus. Direkt runterschauen geht gar nicht. Stoisch geradeaus blickend schieße ich dann ein paar Fotos von der Rheinstadt, als Beweis für die lieben Kollegen in der Redaktion, falls die Schißhaftigkeit unterstellen sollten. Aber auch um mein schwumeliges Gefühl im Magen zu ignorieren. Ooops, der will doch jetzt nicht schlapp machen?
Der kleine Rundumblick dauert vielleicht 4 Minuten, spätestens in der 3,5. Minute kriegen die weichen Knie wieder festere Konsistenz, aber da geht's mit dem Drahtkorb auch wieder nach unten.

Die Erde hat mich wieder. Trotzdem - ein kleines bisschen Stolz verspühr ich ganz tief in mir schon. Und auch ganz schön viel Hochachtung für die Floriansjünger.