Archive für den Monat: April 2014

1 Kommentar

Aufmacher_001IMG_6686

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Pfalz sorgt Marie-Luise Trauth für süße Erinnerungen an die Kinderzeit. Schon der Anblick ruft Erinnerungsseufzer hervor und sorgt für Vorfreude. Beim Reinbissen wird's noch besser. Erst knistert die Schokolade zwischen den Zähnen, dann zergeht  der Zuckerschaum auf der Zunge. Himmlisch. „Gell, das ist kein Vergleich zu industriell hergestellter Ware“, freut sich Marie-Luise über meinen entzückten Gesichtsausdruck. Die 61-Jährige weiß, wovon sie spricht. Sie produziert in der Manufaktur Eugen Trauth & Söhne in dritter Generation die köstliche Masse im Schokomantel.
Diät-Zucker, Vitaminzusatz, Konservierungsstoffe, die die cremige Füllung über Wochen feucht halten, sucht man hier vergebens. "Wir setzen auf Tradition und Authentizität", sagt Trauth. Supermarkt-tauglich ist die Leckerei damit nicht. Doch das ist auch gar nicht nötig, wie die Geschäftsfrau erklärt: "Unser Produkt ist maximal zwei Wochen haltbar, bis dahin ist es längst verkauft." Den rotweißen Schachteln mit dem traditionellen „Trauth“-Schriftzug fehlt auch die Frischhalte-Beschichtung, die üblicherweise für wochenlange Lagerung unabdingbar ist. Daher geht das Produkt nicht quer durch die Republik auf Reisen. „Die Schokoküsse gibt’s nur hier in Herxheim bei Landau zu kaufen“, bestätigt die Chefin. „Aber unsere Abnehmer kennen den Weg, egal wie lang dieser ist.“
In dem beschaulichen pfälzischen Örtchen gründete Marie-Luise Trauths Großvater, ein Bäckermeister, die Firma Eugen Trauth & Söhne im Jahr 1911. Sein Rezept für Schokoküsse ist seit 100 Jahren so gut wie unverändert. Später brachte Vater Trauth die Süßwarenfabrik in der Wirtschaftswunderzeit zur Blüte. Tochter Marie-Lusie fing 1968 als Lehrmädchen an. Zu ihren Aufgaben gehörte es, den Leuten aus dem Dorf Bruchware zu verkaufen. In der Produktion ließ sie Papiertüten mit 17 Schokoköpfen füllen und kassierte für „e Dutt voll Mohrekrepp“ genau eine Mark. Vor 26 Jahren übernahm sie das elterliche Geschäft. Nun steht die nächste Generation in der Startlöchern. Neffe Daniel, gelernter Bäcker und Lebensmitteltechniker, wird seiner Tante auf den Chefsessel nachfolgen.
In der Fertigungshalle über dem Verkaufsraum ist es kalt, es riecht süßlich. Sorgfältig nebeneinander aufgereiht wandern runde Waffelböden auf einem Förderband durch den Raum. Die Dressiermaschine verpasst ihnen eine Portion Creme aus Zucker und Eischnee, eine andere sorgt für die Schokoladendusche – nach neun Minuten ist ein Mohrenkopf fertig. Das Auge erkennt, das jeder einzelne Kuss diesen gewissen Zipfelabschluss besitzt. An der Stelle, wo gerade vor ein paar Stunden der letzte Tropfen Schokolade auf die Masse darunter gefallen ist. Fehlt dieses prägnante Markenzeichen, geht die Gunst der Kennerschaft sofort in den Keller. Ein Trauth’scher Schaumkuss verströmt das Flair eine originalen Handwerksproduktes, dessen Käufer sie zu dem Zeitpunkt genießen sollten, an dem sie am besten schmecken: genau nach einem Tag. „So mag ich sie zumindest am liebsten“, schmunzelt Marie-Luise Trauth.
Fast fünf Millionen Stück jährlich produziert der kleine Familienbetrieb mit pfälzischen Wurzeln. Seit 1991 verkauft die Firmenchefin in einer Art Factory Outlet die süßen Produkte, anfangs noch bekannt unter dem Begriff „Herxemer Mohrenkepp“. Diese Verkaufarts und der Kontakt zu den Menschen liegen der quirligen Powerfrau am besten.
Vier Vollzeitbeschäftigte und zehn Teilzeitkräfte arbeiten in dem Familienbetrieb - und passen ihre Arbeitszeiten flexibel den Jahreszeiten an. Denn der Absatz schwankt je nach Außentemperatur gewaltig: Während in den heißen Sommermonaten Flaute herrscht auf dem Schokokuss-Markt, brummt das Geschäft im Herbst und im Winter. "Im Oktober geht es immer richtig los, dann wollen die Leute wieder Mohrenköpfe essen", erklärt die Chefin. Auch vor Weihnachten klingelt die Kasse im Fabrik-Laden besonders häufig.
25 Stück der begehrten Küsse gibt es im roten Karton. Neben klassisch auch mit Mokka-Geschmack, Rum oder Kokosstreuseln. Jede Schachtel enthält nur eine Sorte. Zwar gehen in Herxheim auch Waffeln, Rumkugeln und Schokolade vom Band, doch der Renner bleiben die Schokoküsse. Von Sortimenterweiterung hält Trauth nichts. Deshalb will sich die 61-Jährige weiter darauf konzentrieren. Der eigene Vertrieb mache sie frei in ihren Entscheidungen, sagt sie. Etwa eine Million Euro Umsatz erzielt ihre Firma pro Jahr. Offiziell vertreibt Trauth ihr Hauptprodukt allerdings seit einigen Jahren unter politisch korrektem Namen. Lange habe sie überlegt und viel diskutiert, ob die althergebrachte Bezeichnung "Negerküsse" noch vertretbar sei, berichtet Trauth. Bis eines Tages eine Dame aus Nigeria im Laden stand und sich über den diskriminierenden Ausdruck beschwerte. Das überzeugt. Seitdem stehen die Leute Schlange und verlangen wieder und wieder: "Bitte gib mir einen Schoko-Kuss!"
IMG_6540

Dachradeln_1Sobald ich bei uns im Städtle (Pforzheim) einkaufen will oder einen Termin habe, schnappe ich mir unser original 70er-Jahre-Klapprad (alt, aber selten) und los geht's. Wie der Prestel-Verlag in seinem Buch "Cycle Style"schreibt, ist für die junge, flexible Generation das Fahrrad nicht nur ein preiswertes und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, sondern auch ein Statement. So habe ich es zwar noch nicht betrachtet, aber ich finde, es hört sich gut an. Nichtdestotrotz liebe ich es am meisten - unabhängig von Parkplatzsuche und roten Ampeln  😉 - dass man bei keiner anderen Fortbewegunsart so unmittelbar mit der Natur in Kontakt ist und sich den Wind um die Nase wehen lassen kann. Vom Trainingseffekt noch gar nicht zu sprechen.
Als passionierte Biker finde ich daher die neueste Idee des H’Otello K’80/Berlin einfach saugeil. Unter dem Motto "Radeln mit Blick auf die Skyline von Berlin" steht auf der Dachterrasse ein individuell gestaltetes Trainingsrad der Münchner Firma Urbike für die Gäste bereit. Wie genial ist denn das bitte, an einem wahrhaft herausragenden Ort in die Pedale treten und den Panoramablick über die Dächer der bundesdeutschen Hauptstadt geniessen zu können!
Da muss ich unbedingt einmal hin und selbst ausprobieren!
„Das stylische Businesshotel passt mit seinem urbanen und stilvollen Konzept für Individualisten perfekt zu den einzigartigen Urbike ́s“, erklärt Mike Glaser, Geschäftsführer von Urbike. Charakteristisch für das 2011 eröffnete Haus im zentral gelegenen Charlottenburg ist seine Kombination aus minimalistischer Eleganz und zeitlosem Design, die sich auch in der modernen Gestaltung des Gebäudes – konzipiert durch das Berliner Büro Collignon Architektur – widerspiegelt. Mit klaren Linien, hochwertigen Materialien und einem gefühlvollen Farb- und Lichtkonzept hat die Münchner Dekorateurin Yasmin Loher Lebensräume zum Wohnen, Relaxen und Arbeiten geschaffen – egal ob in den 78 Zimmern, fünf Studios oder der angesagten Greys/Bar & Lounge.

1 Kommentar

sikapur_06_0213 sikapur_07_0213Lässig, feminin und verspielt: Flechtfrisuren sind so in wie nie. Schon im letzten Sommer waren Flechtfrisuren und Gretchenzöpfe der Renner, auch rustikale Bauernzöpfe sind immer wieder ein toller Hingucker. Nur blöd, wenn man in Sachen Haarstyling ein absoluter Nerd ist wie ich. Daher habe ich lieber meine Finger davon gelassen. Bis jetzt. Denn hier kommt Abhilfe. Die perfekte Gebrauchsanleitung für alle Feinarbeit-Deppen wie mich. Da ich selber aber noch viiiiiiiiel üben muss, mache ich es mir ganz einfach und lasse die folgenden Step by Step Bilder  mit dem hübschen Profi-Model sprechen. Vielen Dank dafür liebes Yupik-Team! Wenn ich's bei mir  genauso schön hinbekomme, werdet Ihr aber die Ersten sein, die es erfahrt und zu sehen bekommt. Versprochen!!!
Zwei kleine Tipp vorab: Am besten hält die Frisur, wenn die Haare schon am Vortag gewaschen wurden. Und um dem Haar die nötige Stabilität und den natürlichen Glanz zu geben, ist das Spurenelement Silicium (Bsp. Kiselsäure-Gel von Sikapur) ein toller Baustein.
Jetzt aber los mit der So-wirds-gemacht-Geschichte:
Die Haare seitlich scheiteln und auf der größer abgeteilten Seite mit dem Flechten beginnen. Dazu vorne am Pony drei (1, 2, 3,) nicht zu dünne Haarsträhnen abteilen und mit der vordersten Strähne 1 beginnen:

  • Strähne 1 über Strähne 2 (Deckhaar-Strähne) legen
  • Strähne 2 dann „fallen lassen“
  • Eine neue Deckhaar-Strähne 3 nehmen und über Strähne 1 legen
  • Nun wieder von vorne beginnen:
  • Für Strähne 2 eine neue Strähne (2.1) abteilen und über Strähne 3 legen
  • Strähne 3 wieder fallen lassen
  • Die neue Strähne (2.1) unter Strähne 1 legen
    Auf diese Weise weiter zum Hinterkopf vorarbeiten. Wichtig ist, dass man die Haare immer schön fest hält, damit der Zopf eng am Kopf anliegt. Jetzt hilft es außerdem, sich für einen kurzen Blick nach hinten einen kleinen Spiegel zur Hand zu nehmen, um die Abfolge der Strähnen weiter zu verfolgen.
    Auf der anderen Kopfseite angekommen, wird die letzte Strähne mit einem dünn geflochtenen Zopf abgeschlossen und dieser mit einem feinen Zopfgummi festgehalten.

Sagt selbst, ist das nicht die perfekte Frisur für einen lässigen Tag in der Stadt oder eine angesagte Sommerparty?

IMG_2900

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oooops... ertappt beim Bunny-Killen! Aber er ist auch zum Anbeißen süß, der Grün-Ohr-Hase.
Wer braucht da noch den Keinohrhasen, wenn man solch leckeren Schaumzucker in den Geschmacksrichtungen Kirsch und Himbeere mit Fruchtgummi-Ohren hat. Das linke davon ist übrigens Grün. Ich kann da nicht Nein sagen.
In das Tütchen von Katjes - Danke liebes Yupik-Team für das süße Ostergeschenk! - können auch Veganer bedenkenlos greifen, da es sich um ein rein vegetarisches Produkt ohne tierische Gelatine handelt. Also Mädels, lasst's Euch schmecken!

 

1 Kommentar

Heine_GuidoMariaKretschmarbyHeine_April14 (1024x683)Heine_GuidoMariaKretschmerby Heine_SkizzeHW14Na, das ist doch eine Nachricht, die uns den Tag versüßt: Guido Maria Kretschmer goes Heine.
„Der Mann, der die Frauen anzieht“ – ist jetzt beim Karlsruher Modeversand unter Vertrag. Ab der Herbst/Winter-Saison 2014/2015 kooperieren der Modedesigner Guido Maria Kretschmer und die Heinrich Heine GmbH: „Guido Maria Kretschmer by Heine“ heißt die Große-Größen-Kollektion, die es exklusiv bei dem renommierten Karlsruher Modeunternehmen geben wird.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Guido Maria Kretschmer. Er ist glaubwürdig und genießt zu Recht die Sympathien der modeinteressierten Frauen. Genau wie wir ist er der Meinung, dass Schönheit keine Frage von Alter oder Konfektionsgröße ist. Er ist deshalb der ideale Designer für uns“, fasst Dr. Marcus Rodermann, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Heinrich Heine GmbH, die Entscheidung zu dem Testimonial-Projekt zusammen, mit dem Heine sein Modesortiment weiter ausbaut. Die gestiegene Nachfrage nach modischer Konfektion mit Trend und Eleganz auch in Größen über 40 passt zu der aktuellen Begehrlichkeit von Guido Maria Kretschmer, der als charismatischer Mode-Profi mit textilem Know-how und Einfühlungsvermögen die Zielgruppe von Heine erreicht. „Meine Heine Große Größen-Kollektion ist wie ein perfekter Kleiderschrank, alle Teile können miteinander kombiniert werden, die Styles sind feminin, jung, zeitlos und doch aktuell“, so Guido Maria Kretschmer.
Mit Erscheinen des Hauptkatalogs am 10. Juni 2014 wird auch die Kollektion „Guido Maria Kretschmer by Heine“ mit einem eigenen Printmedium vorgestellt. Der Konzern aus Karlsruhe wird diese Kooperation auf allen Kanälen kommunizieren. Auf www.heine.de und allen Social Media Kanälen wird es über die gesamte Saison unterschiedliche Aktionen geben.
Die Kollektion „Guido Maria Kretschmer by Heine“ umfasst ca. 50 Teile, die insbesondere durch ihren modernen Look, ausgewählte Farben wie Beeren- und Erdtöne, besonders hochwertige Stoffe und präzise Schnitte bestechen. Vom kuscheligen Homewear-Style für 49,90 Euro bis zum eleganten Abendoutfit für 119,90 Euro wird alles dabei sein. Accessoires wie Ketten, Taschen und Handschuhe komplettieren die Kollektion.
Wir freuen uns!!!